Intro

Ab nun versenden wir vierteljährlich einen Newsletter!
Wir wollen mit regelmäßigen Informationen die interne Kommunikation unter uns KBT-Therapeut*innen vertiefen und für Transparenz sorgen. Ziel ist es auch die Interaktion zu fördern. Jede*r ist eingeladen gestalterisch beim Newsletter mitzuwirken. Wir bitten zum Zusendung Ihrer Beiträge für den zweiten Newsletter für das 4. Quartal 2017 bis 15. September 2017

1.     Aktuelles vom Verein

2.     Veranstaltungshinweise (zusätzlich zu den Veranstaltungen auf unserer Homepage). Ganz wichtig ist es, dass uns alle KBT-Therapeut*innen wissen lassen, wann und wo sie was anbieten (zB Paartherapie, Bad Gleichenberg, Interviews, DAKBT etc.). Nur dann können wir diese Information auch an Sie/Euch weiterleiten.

3.     Kurzberichte (max. 1500 Wörter) über interessante Veranstaltungen – bitte auch zukünftig an uns schicken.

4.     Aktuelles vom Forum für Wissenschaft und Forschung

5.     Literaturhinweise, eventuell ganz kurze Rezensionen (50-60 Wörter)

6.     KBT-Therapeut*innen im Kurzportrait (50-60 Wörter), die ihren Abschluss gemacht haben (Beginn mit den Abschlüssen aus 2017) – Wir bitten alle, die heuer noch fertig werden, uns Ihre/Eure Kurzportraits mit Foto schicken.

7.     Denkanstöße: kurze Inhaltliche Inputs von KBT-Therapeut*innen. Bitte   mitdenken!

8.     Expert*inneneck: Spezialisierung unserer KBT-Therapeut*innen. Im Newsletter 1 lernen wir unsere Expert*innen für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie kennen. Newsletter 2 (4. Quartal 2017) wird unsere Expert*innen für Gerontopsychotherapie auflisten, zumindest alle, die uns von sich Bescheid geben.

9.     Marktstand: Bezugsquellen von KBT-Material.

Nina Petrik www.kbt-wien.at wird uns immer wieder mit selbst gezeichneten Comics versorgen. Dankeschön! Wenn es noch Künstler*innen unter uns KBT-Therapeut*innen gibt, so freuen wir uns über Ihre/Eure Beiträge.

Redaktionsteam: Huberta Plieschnig und Iris Thill. Wir sammeln und schreiben Beiträge und werden Ihre/Eure redigieren. Barbara Weywoda war beratend mit dabei. Sie hat die Grundstruktur für den Newsletter geliefert, an die wir uns angelehnt haben. Vielen Dank Barbara!

1A: Neue Website online

Die Website ist in modernem übersichtlichen Design und barrierefrei gestaltet: die Nutzung der ÖAKBT Homepage ermöglicht es blinden oder sehbehinderten Nutzer*innen die Homepage ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar zu machen.

Ebenso ist sie mit responsive Design ausgestattet, d.h. sie passt sich an die Größe der Bildschirme von Handys und Tablets an, was zu Übersicht und guter Lesbarkeit führt.

Neu ist auch der Interne Bereich. Er wird über ein Login, welches Ihnen per Mail zugesandt wird, zugänglich sein. Die Ausbildungskandidat*innen werden alle Informationen, die sie bisher in der Dropbox über die Ausbildung erhalten haben, nun auf der Homepage im internen Bereich finden. Zur Einführung und damit Ihnen/Euch keine Daten verloren gehen, werden wir die Dropbox noch parallel dazu weiterführen. Auch die Lehrtherapeut*innen werden ihre Informationen im sicher verschlüsselten Login im internen Bereich finden.

Die Neugestaltung der Homepage wurde mit Sorgfalt und viel Engagement in Kooperation mit Florian Schultheiss http://www.praxisbegleitung.at/ entwickelt. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns für die tolle Kooperation und einem herzlichen Dankeschön auch an unsere Sekretärin Frau Polansky. Sie hat in vielen Überstunden und mit gestalterischer Freude an der Umsetzung mitgewirkt. (Und wird auch laufend mit der Verbesserung betraut sein).

1 B: Neues Angebot "Praxisgründung und Praxisprofessionalisierung“

Die erfolgreiche Selbstständigkeit als Psychotherapeut*in ist realisierbar, wenn diese

  • eine bestimmte Zielgruppe klar anspricht
  • einem gut durchdachten Konzept folgt und
  • stimmig und professionell geplant ist.

Wir als ÖAKBT sind mit Florian Schultheiss Public Relations eine Kooperation eingegangen, um unseren Mitgliedern die Praxisgründung bzw. Praxisprofessionalisierung zu erleichtern.  

Welche Bereiche umfasst diese Kooperation?

  • Erstellung unserer neuen Website
  • Seminare, Infoveranstaltungen und Gruppenarbeit
  • Vergünstigte Leistungen für Mitglieder des ÖAKBT 

Seit über 10 Jahren begleitet Florian Schultheiss mit Know-How und wirklich großem Engagement Psychotherapeut*innen. Ob Sie nun eine Praxis gründen, sich spezialisieren oder die Praxis professionalisieren möchten: von Florian Schultheiss bekommen Sie das notwendige Know-how in Form von Einzelberatung, Gruppenarbeit und Seminaren.

Praxisprofessionalisierung - So geht es:

  • Überblick bekommen
  • Entscheidungen treffen
  • Strukturen schaffen
  • Erfolg und Freude haben mit der eigenen Praxis 

Von der Websiteerstellung über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Textgestaltung für Website und Printprodukte werden alle für die eigene Praxis notwendigen Bereiche abgedeckt.  

  • Einzelberatung ist zielführend, wenn Spezialisierung Ihr Thema ist oder Sie schnell zum Ziel gelangen möchten.
  • Gruppenarbeit entsteht dann, wenn sich im Rahmen eines Seminars mehrere Teilnehmer*innen zusammenfinden und an einem Thema weiterarbeiten möchten.

Für Praxisgründer*innen und Psychotherapeut*innen, die ihre Praxis professionalisieren möchten, empfehlen wir die Seminare und Infoveranstaltungen ab Herbst 2017:

Seminare und Infoveranstaltungen für Ihre erfolgreiche Psychotherapiepraxis!
Herbst 2017 – in Kooperation mit dem ÖAKBT
(PDF)

Vergünstigte Leistungen für Mitglieder des ÖAKBT: Wir haben einen Rabatt in Höhe von 15% vereinbart.

In jedem Fall empfehlen wir das Buch „Ethisches Marketing in Psychologie und Psychotherapie“. Helga Kernstock-Redl, Eva Stühlinger und Florian Schultheiss haben ihr Know-how sehr praxisnah formuliert und für alle, die gerne Fachbücher lesen ist dieses Buch der ideale Begleiter am Weg zur erfolgreichen Selbständigkeit.

Die Website von Florian Schultheiss Public Relations: http://www.praxisbegleitung.at/

Seminare und Infoveranstaltungen

Herbst 2017 – in Kooperation mit dem ÖAKBT

1C: Datensammlung: Co, Bo und Praktikumsplätze

Liste der anerkannten und im BMG eingetragenen Praktikumsstellen (externer Link) http://einrichtungen.ehealth.gv.at/SucheEinrichtung.aspx

Zusätzlich zu oben angeführter Liste aller im Bundesministerium eingetragenen Praktikumsstellen, werden wir Daten sammeln, wo es KBT-spezifische Praktikumsplätze gibt. Für diese Liste brauchen wir Ihre Mitwirkung und bitten um Zusendung aller Möglichkeiten für ein

  • psychosoziales und/oder klinisches Praktikum
  • Ansprechpartner*innen vor Ort und zuständige KBT-Therapeut*innen mit Kontaktadresse
  • Co- und Beobachtung

 „Ich erlebe es als Bereicherung, wenn es bei meinen Seminaren den Austausch mit einer Ausbildungskandidatin oder einem Ausbildungskandidaten gibt“ (Huberta Plieschnig)

  • Stundenanzahl psychosoziales Praktikum: 400 Stunden
  • Stundenanzahl klinisches Praktikum: 150 Stunden

Falls eine entsprechende Praktikumsstelle angestrebt wird, die NICHT auf der Liste des Bundesministeriums aufscheint, ist die Anerkennung der Stelle VOR Beginn des Praktikums mit der Ausbildungsleitung abzusprechen und gilt nach Rückbestätigung.

Weiterbildung

OPD (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik)
September 2017 – März 2018
Univ. Prof. Dr. Gerhard Schüssler 

Drei Wochenenden als Blockveranstaltung – Abschluss mit Zertifikat zur Diagnostik in OPD

Näheres: http://www.messerschmidt40.at/

OPD (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik) und Körperdiagnostik
3. und 4. November 2017
KBT Lehrtherapeutin Ulrike Kühnel, MMag Dr. Maria Stippler-Korp

Näheres: http://www.messerschmidt40.at/

Kongresse

11. Kongress der transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum
mit dem Thema: „Von Wänden und Wenden im Behandlungszimmer -  Diagnostik und Therapie im transkulturellen Raum“
07. bis 09. September 2017 im AMEOS-Privatklinikum in Bad Aussee.

Näheres: www.dtppp.com

Würde und Mitgefühl in Therapie, Beratung, Organisationen und Gesellschaft.
Symposium 29.September bis 1.Oktober 2017.
Eine Veranstaltung des Milton-Erickson-Institut Heidelberg in der Systelios Klinik nördlich von Heidelberg.

Näheres: http://s663836822.website-start.de/

Weltkongress für Psychotherapie
24. bis 28 Juli 2017 In Paris

Thema: Live and love in the 21st century. From the intimate encounter to embracing the world.

Näheres: www.wcp2017.org

Burnout von Mensch und Erde. Wie Psychologie und Psychotherapie beiden helfen können.Tagung von "Trudering im Wandel" und dem Verein für Nachhaltigkeit e.V. In Kooperation mit der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse. Tagung am 6 Oktober 2017.

Näheres: www.truderingimwandel.de /burnout-von-mensch-und-erde/

KBT-Spezifische Angebote

Psychotherapie Woche 2017 Bad Hofgastein
16.  bis 22. September 2017.

Selbsterfahrungswoche mit Markus Hochgerner "Wie geht es ihnen?" Der Körper als Deponie für psychisch Ungeklärtes.

Näheres: http://www.psychotherapiewoche.at/

48. Integratives Seminar für Psychotherapie in Bad Gleichenberg, Steiermark.
22. bis 27. Oktober 2017

Selbsterfahrungswoche mit Ulrike Kühnel und Mariella Bidovec - Kraytcheva zum Thema Körperbilder.

13.ÖAKBT Herbsttage: 6. bis 7.Oktober 2017 in Salzburg mit Dr.in Elisabeth Oedl -Kletter: "Dein Inneres Kind ist vielleicht jünger als du denkst."

Aufgrund der regen Nachfrage gibt es bereits einen Wiederholungstermin: 17. bis 18. November 2017

www.kbt.at/veranstaltungen

Jahrestagung des DAKBT 2017
12.-15.Oktober 2017 in Wiesbaden zum Thema „Geschwister“

Für interessante Weiterbildungsmöglichkeiten schauen Sie auch auf
www.dakbt.de/fort-und-weiterbildungstermine/kbt-methodik-seminare

Vorankündigung: 

Der THEORIETAG 2018 findet am  10. und 11. März 2018 statt. Programm folgt noch. Den Termin freihalten. Es lohnt sich!

KBT Forschungswerkstatt von 17.2. bis 18.2.2017 in Bad Honnef

In Zusammenarbeit mit der Rhein-Klinik Bad Honnef, einem Krankenhaus für psychosomatische Medizin und Psychotherapie fand auch heuer wieder die Tagung der Forschungswerkstatt mit dem Thema

„ANNÄHERUNG AN DAS FREMDE. MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER INTERKULTURELLEN PSYHOTHERAPIE IN DER KBT“

statt.

Die Referate waren auf dem Hintergrund von Flüchtlingsthematik, damit verbundenen KBT Herausforderungen und möglichen Traumata der Migrantinnen und Migranten ausgerichtet.

Prof. Dr. Wielant Machleidt beschäftigte sich in seinem Referat mit der Wichtigkeit „das Fremde“ zu verstehen und eine Art Übersetzungsleistung für die Kulturen zu finden. Er setzte die Möglichkeit des Gelingens in Zusammenhang mit Bindungserfahrungen. Bei einer sicheren Bindung entstehe Urvertrauen, das bezogen auf Fremdenangst eine gegenseitige Beziehung zulässt. Hingegen bei einer unsicheren Bindung können bei Fremdheitserfahrungen eigene kulturelle Ängste auf das „Fremde“ projiziert werden, was zu Schwierigkeiten im Therapieverlauf führen kann. KBT-spezifisch hat er den unterschiedlichen Umgang mit Körper und Körperlichkeit und dem affektiven Ausdruck des Körpers in den jeweiligen Kulturen hervorgehoben. Für die Migrantinnen und Migranten kann sich eine Identitätskonfusion zwischen innerer Realität und dem Außen ergeben. Dadurch entstehe eine Entfremdung des Selbst und eine Neuorientierung sei notwendig, bei der die Behandlerin/ der Behandler eine Stütze zur Entwicklung einer neuen Kontinuität des Selbst sein soll.

Dr. Karin Schreiber-Willnow  schilderte den praktischen Umgang mit der interkulturellen Therapie anhand von Fallbeispielen aus der Klinik. Ein wichtiger Aspekt in der Arbeit mit KBT war im Hier und Jetzt die Personen als individuellen Menschen wahrzunehmen. Das Einbeziehen der unterschiedlichen Kulturen, die sprachliche Barriere und eine Sicht auf das ganze Bezugssystem der Patientinnen und Patienten wurden ebenfalls als wichtig dargestellt.

In Kleingruppen konnten sich die Kolleginnen und Kollegen mit der eigenen KBT-Erfahrung im Zusammenhang mit interkultureller Therapie auseinandersetzen. Es entstand in und nach der Kleingruppenarbeit ein reger Austausch bezüglich der Schwierigkeiten, der Bereicherungen, dem Phänomen der Übertragung und Gegenübertragung, den Auswirkungen von Veränderung in der Arbeit mit „dem Fremden“.

Marie-Louise  Redel arbeitet in Berlin im Zentrum Überleben mit traumatisierten geflüchteten Menschen. – In einer KBT Gruppe einmal die Woche über 2 Stunden arbeitet sie mit schwer traumatisierten Frauen und Männern aus unterschiedlichen Ländern und Religionen. Es sind 1-2 Therapeutinnen in der Gruppe. Die Verständigung erfolgt über Rituale und Regeln, Spiele und Verstehen. Die äußere Sicherheit geben der Ort und die Zeitstruktur. Wichtig ist ihr, dass jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer ihr sichtbar und selbstwirksam mitteilen kann, wann für sie oder ihn STOPP ist. Ihre Arbeitsweise zeigte sie uns in spielerischer, anschaulicher, lockerer Art und Weise.

Veronika Pokorny berichtete über die KBT Ausbildung in der Slowakei, die mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern stattgefunden hat. Dass dadurch viel untereinander in Kleingruppen gearbeitet wurde und dadurch Konflikte erst später wahrgenommen wurden.– Spannend war, dass sich auch die Dolmetscherinnen und Dolmetscher inhaltlich sehr interessiert gezeigt hatten.

Mag. Franke Metzner stellt das Konzept eines Trainings für interkulturelle Kompetenzen von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten vor. Dieses Konzept hat sich aus einer Studie entwickelt. Ziele dieses Trainings sind interkulturelle Kompetenzen auf- und ausbauen; Das Bewusstsein über eigene kulturelle Hintergründe zu erhöhen; Sensibilisierung für interkulturelle Schwierigkeiten; Angst vor dem Fremden; persönliche Zufriedenheit in interkulturellen Begegnungen und Ressourcen in Teams stärken. Diese Inhalte werden in Modulen wie Kulturverständnis, Migration, Fremdheitserfahrung, Arbeit mit Dolmetschern und Kultursensibler Diagnostik, in einem 2-tägigen Workshop vermittelt.

Prof. Dr. Klaus-Peter Seidler skizziert ein neues Projekt der DAKBT Forschungsgruppe über Wirksamkeit und Wirkfaktoren der KBT aus Patientinnen-und Patientensicht. Die Forschungsgruppe hat einen Fragebogen für ein Gruppensetting entwickelt, der sich aus unterschiedlichen Kategorien zusammenstellt. Beim Wirkungsbereich sind es die Kategorien: globale Wirksamkeitsbeurteilung; Einsicht; Erleben; Kompetenz; bei den Wirkfaktoren sind es Bereiche wie: Positive Gruppenatmosphäre; gelungener emotionaler Ausdruck; Hoffnungsinduktion; positiver Therapeut; interpersonelle Lernerfahrungen; Selbsterkenntnis; produktive therapeutische Arbeit; KBT-bezogene Wirkfaktoren. In Kleingruppen wurden die Items auf Brauchbarkeit überprüft. Aus Zeitgründen konnte die Auswertung nicht mehr bekannt gegeben werden.

Susanne Kloser, MSc. stellte ihre Masterarbeit über Möglichkeiten der KBT in der Paartherapie vor. Daraus entwickelte sie eine dreiteilige Weiterbildung in Paartherapie mit KBT. Die Weiterbildungstermine, die sie gemeinsam mit Roland Brückl leitet, finden Sie auf den Homepages: http://www.susannekloser.at/ oder http://www.kbt-ravensburg.de/.

Mich persönlich hat die tolle Organisation, das Treffen lieber Kolleginnen und Kollegen, die ich teilweise seit der Ausbildung nicht mehr gesehen habe, begeistert. Ein gemeinsames Abendbuffet und der Ausklang mit Tanz im Gewölbekeller förderte die Begegnung auf privater Ebene. Und besonders angetan war ich von der wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung in der Forschungswerkstatt.

Regina Müller, MSc.

Psychotherapeutin/Konzentrative Bewegungstherapie in freier Praxis und Klinik

Wissenschaftliches Arbeiten / Vorbereitung Masterthese

Leiterin: Dr. Maria Stippler-Korp, Psychotherapeutin (Konzentrative Bewegungstherapie) in freier Praxis, Klinische und Gesundheitspsychologin, Lehrtätigkeit an der Universität Innsbruck (Schwerpunkt Wissenschaftliches Arbeiten und Methodenlehre), mehrjährige Forschungserfahrung.

Ort: Salzburg, genaue Adresse wird noch bekannt gegeben

Zeit: Sonntag, 08. Oktober 2017, 09:30 – 17:15 Uhr, 8 AE

Zielgruppe: Ausbildungskanditat*innen ab Status und / oder mit Interesse am Schreiben einer Masterthese. Eingeladen sind alle, die sich überlegen eine Masterthese zu schreiben und hierbei Entscheidungshilfe möchten, sowie alle, die eine Masterthese schreiben wollen und Hilfestellung beim wissenschaftlichen Arbeiten (z.B. beim Entwickeln des Forschungsdesigns) brauchen.

Inhalt: In diesem Seminar werden, angepasst an die Vorkenntnisse und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen, Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens im Hinblick auf das Verfassen einer Masterthese behandelt. Fragen, die im Seminar gemeinsam geklärt werden können, sind:

  • Wissenschaftliches Arbeiten – was bedeutet das?
  • Wie komme ich zu einer Fragestellung? 
  • Welches Thema eignet sich für eine Masterthese? Was ist in diesem Rahmen möglich, was nicht.
  • Wie komme ich von einer Idee zu einem Forschungsvorhaben?
  • Wie könnte ein konkretes Vorgehen zu meiner Idee aussehen?
  • Wie viel Aufwand ist mit wissenschaftlicher Forschung verbunden?
  • Welche Ressourcen habe/brauche ich für meine Masterarbeit?
  • Wo kann ich Unterstützung bekommen?
  • Welche Forschungsfrage kann ich in meiner Masterthese bearbeiten?
  • Wie kann mein konkretes Forschungsdesign aussehen?

Ziele: Orientierung bezüglich der Entscheidung für oder gegen eine Masterthese und Hilfestellung zum wissenschaftlichen Arbeiten.

Kosten: € 50,00 (Dieses Seminar wird vom ÖAKBT gefördert); zahlbar bei Anmeldung auf folgendes Konto:

Maria Stippler-Korp,

IBAN AT48 6000 0000 7430 1869

Anmeldung: bis zum 15. September 2017 per E-Mail an psychotherapie@telfs.com und Überweisung des Teilnahmebeitrages von € 50,--

Literaturhinweise

Hartmut Rosa: Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung
Beginnend beim Atem bis hin zum Berufsalltag erforscht Hartmut Rosa unser „in der Welt sein“. Seine Antwort auf beginnende Entfremdung durch Beschleunigung und grenzenloses Wachstum sind nicht die Ressourcen und Optionen, sondern unsere Fähigkeit in stabile Resonanz mit der uns umgebenden Welt zu kommen.

Hartmut Rosa: Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung
Erschienen: 07.März 2016
Suhrkamp Verlag; Gebunden, 816 Seiten
ISBN: 978-3-518-58626-6
Preis 36€

Luise Reddemann: Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie
Dieses Buch setzt sich mit transgenerationalen Traumafolgewirkungen auseinander. Diese zu erkennen und mit Ihnen zu arbeiten braucht ein gutes Hinhören und Spüren sowie viel Respekt für deren Geschichte.

Luise Reddemann: Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie
Klett Cotta Verlag; Leben Lernen 277
3. Druckaufl. 2016, 180 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-89171-3
Preis: 19.95€         

Hans Jörg Mager im Kurzporträt

Erster beruflicher Lebensabschnitt:

Ausbildung in der BFS Hallstatt, Abteilung für Tischlerei und Raumgestaltung.

Im Anschluss ein Jahr in Zeichenbüros und 9 Jahre als Kunsttischler und Möbelrestaurator tätig.

Mit 29 berufliche Neuorientierung:

1988 Ausbildung zum Heilmasseur und nachfolgend zum Dipl. psychiatrischer Krankenpfleger.

Als solcher in verschiedenen Spitälern und Vereinen hauptsächlich im rehabilitativen Bereich für Suchterkrankungen tätig. 

Dzt. Otto Wagner Spital - Arbeitstherapie.

2003 Beginn der Psychotherapie Ausbildung.

Nebenbei seit 2000 Mitarbeit beim Aufbau und Mitgesellschafter der Craft Lab Gmbh. 

Hans Jörg Mager

 

Denkanstöße

...Dieser Wunsch ist ein wiederkehrendes Bedürfnis vieler neu beginnender Therapeut*innen. Verständlich und zugleich nicht erfüllbar.

Ein Angebot entsteht aus dem gemeinsamen Therapieprozess, der Zielsetzung und den Überlegungen der* Therapeut*in. Die Thematik der* Klient*in bedarf einer immer wieder zu leistenden Übersetzungsarbeit in die leibliche Erfahrungssphäre. Ein Angebot bietet einen Erfahrungsraum, der nicht vorstrukturiert ist, sondern sich in der Begegnung zwischen Klient*in/ Therapeut*in/Gegenstand oder Raum gestaltet. Ein Angebot ist ein immer wieder neu zu gestaltender Begegnungsraum und erfordert Kreativität und Offenheit. Und diese Fähigkeit der Translation und Gestaltbereitschaft will geübt werden: wie und wann formuliere ich ein Angebot? Mit welchem Fokus begleite ich dieses? Wann wechsle ich die Ebenen?

Auch wenn es verlocken mag: Die Landkarte ist nicht die Landschaft. Es braucht Mut und die Fähigkeit sich immer wieder in den unvorhersehbaren Prozess einzulassen.

Daher Mut unseren jüngeren Kolleg*innen KBT-Angebote in den gegebenen Situationen neu zu gestalten.

Iris Thill

Expert*innen

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bieten an:

Ohne sie ausdrücklich gefragt zu haben empfehlen wir

als unsere führenden Expertinnen im Bereich der Säuglings-, Kinder und Jugendlichenpsychotherapie.

Marktstand

KBT-Material – individuell und liebevoll handgemacht  von Brigitte Poelzl

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  • auch Sonderanfertigungen möglich.

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Kontakt: 0660 / 777 13 44, brigitte.poelzl@kabelplus.at

KBT-Material von Brigitte Pölzl